

Das Perchtenbrauchtum geht auf einen uralten Naturglauben zurück, und stellt symbolisch den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse dar. Der tiefere Sinn des Perchtenkultes liegt in der Beschwörung der bösen Dämonen auf der einen, und der Anrufung der guten Geister als Fruchtbarkeits und Glücksbringer auf der anderen Seite. Um den schrecklichen Wesen in den Rauhnächten entgegentreten zu können, hüllten sich die Menschen in grauenvolle furchterregende Masken, von denen sie hofften, sie würden das Böse vertreiben.
Böses vertreibt Böses um Gutes herauszubringen. Wenn die Perchten in den Passen mit dem Nikolaus herumgehen, dann ist es doch, dass sie damit das Böse vertreiben möchten, um dem Guten die Möglichkeit zu geben, wieder Einzug zu halten. Der Nikolaus ist die Symbolgestalt für das Gute und die Hoffnung.
Im Sinne des "Bösen" und des "Feuers" haben wir in unserer Gruppe den "Teufel". Er wird symbolisch von uns Perchten und Hexen vertrieben. Dies wird mit einer dafür geschmiedeten Feuerstelle dargestellt, in welcher wir unser Feuer entzünden.